| Tradition des Schnellbootes Fuchs | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fregatte Fuchs |
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| -Kurbrandenburgische
Flotte- Erbaut 1678/79 in Kolberg (Pommern) Technische Daten: Länge 87 Fuß (ca. 27,3m), Breite 23 Fuß (ca. 7,22m) Bewaffnung: 5 Sechspfünder - Kaliber 9,3 bis 9,8, 6 Dreipfünder, 1 Zweipfünder und 2 Einpfünder Besatzung: 85 bis 100 Mann Verbleib: Am 05.12.1682 bei der Insel Anholt im Kattegat gestrandet. 9 Mann der Besatzung konnten sich retten, 16 fanden den Seemannstod |
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| Am 14.08.1680 ab Pillau Geschwader Beveren gegen Spanien eingesetzt. Am 16.08.1680 wurde vor Ostende das spanische Schiff Carolus Secundus gekapert. Danach befand sich der Fuchs ebenso wie die Berlin beim Geschwader Reers in Westindien und ab Juni 1681 im Geschwader T.Alders nach Spanien. Am 30.09.1681 kämpfte die Fregatte bei Kap Saint-Vincent gegen 14 spanische Kriegsschiffe. Am 22.11.1682 erneut aus Pillau ausgelaufen, um vor Guinea holländische Schiffe aufzubringen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fregatte Fuchs II |
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| Erbaut 1683/84 in
Pillau (Ostpreussen) von G.C. Peckelhering (Baukosten 27.000 Gulden) Technische Daten: Länge 90 Fuß, Breite 23 Fuß, Tiefe 11 Fuß Bewaffnung: 14 Sechspfünder und 8 Dreipfünder Besatzung: 100 Mann Verbleib: Im September 1693 bei Santa Clara am Gabun-Fluß von einem französischen Kriegsschiff erobert. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur 27 Mann der Besatzung an Bord |
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Kanonenboot II. Klasse Fuchs |
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| -Preußische Flotte-
Typschiff Jäger, Schwesterschiffe Jäger, Crocodil, Hay, Scorpion, Sperber,
Hyäne, Habicht, Pfeil, Natter, Schwalbe, Salamander, Wespe, Tiger und Wolf Technische Daten: Tonnage 283 ts, Länge 41,2m, Breite 6,69m, Tiefgang 2,2m, Exp.-Maschine (Kessel) sowie Takelung als Dreimastschoner Verbleib: Am17.06.1919 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, 1919/20 in Rendsburg abgewrackt |
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| Erbaut 29.07.1905
Meyerwerft in Papenburg Technische Daten: Tonnage 640 ts, Länge 42,9m, Breite 8,3m, Tiefgang 3,5m, maximale Geschwindigkeit 12 kn, 1100 PS Bewaffnung: 2 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm, 2 Schnellfeuerkanonen Kaliber 8,8 cm Verbleib: 1929 in Wilhelmshaven abgewrackt |
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| Scheibenschlepper und Schulboot, 1914/18 Hafenflottille Elbe, in der Reichsmarine Schulboot der Schiffsartillerie-Schule (Sonderburg) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Tender Fuchs II |
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| Erbaut 13.02.1919 als
Minensuchboot M130 eingesetzt Technische Daten: nicht bekannt Bewaffnung: nicht bekannt Verbleib: 1945 an Russland abgeliefert |
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| früheres Minensuchboot, nach Umbau 1928 Flakartillerie-Schulboot, während des 2. Weltkrieges Minensuch- und Sicherungsdienst | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Schnellboot Typ-Klasse S38, in Dienst gestellt 22.05.1941 Lürssen Werft, Bremen-Vegesack Technische Daten: Verdrängung 112 - 115t, Länge 34,94m, Breite 5,28m, Tiefgang 1,67m, 3 Daimler MB 501 V20 , 3 Schrauben, 6000 PS, 134l Hubraum, Höchstgeschwindigkeit 39 kn, Marschfahrt 35 kn, Reichweite 700sm, ab 1943: Nachrüstung mit einfacher (25%) Aufladung Bezeichnung MB511, 7500 PS, Höchstgeschwindigkeit 41 kn, Ruderanlage: 1 Halbbalance + 2 seitliche Stauruder Bewaffnung: 2 Torpedorohre (53,3cm), 4 Torpedos , 4cm Bofors 28 Flak (2400 Schuß), 2 x 7,9cm MG, 2 x 2cm 38 Flak (6000 Schuß), 2 Wasserbombenbühnen (8 x 50kg) und 2 x 45l Nebelsäurebehälter Verbleib: 29.08.1943 im Schwarzen Meer nahe Noworossik durch russ. Jagdbomberbeschuß beschädigt und selbst versenkt |
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| Das Schnellboot S-46
gehörte nach seinem Stapellauf im Jahre 1941 zur 2. S-Flottille. Ab Oktober
1941 wurde es bei der 8. S-Flottille eingesetzt, ab Januar 1943 wurde es bis
zu seiner Versenkung bei der 1. Schnellbootsflottille eingesetzt 1. Schnellbootsflottille - Mit der Räumung des Südostraumes (Schwarze Meer/Balkan) verlor die Flottille sämtliche Boote. Sie erhielt in der Ostsee neue Boote. Einsatz: mit Kriegsausbruch zunächst im Polenfeldzug bei Gotenhafen eingesetzt, anschließend in der Nordsee, in norwegischen Gewässern (Unternehmen Weserübung), an der holländischen Küste, im englischen Kanal und an der französischen Küste. Mai 1941 wieder Einsatz in der Ostsee, insbesondere im Finnenbusen. Frühjahr 1942 Verlegung in das Schwarze Meer und dort Einsatz bis Oktober 1944. Mit Übernahme der neuen Boote Ende 1944 Einsatz in der östlichen Ostsee. 2. Schnellbootsflottille (aufgestellt August 1938) - Einsatz in der Nordsee. Beim Norwegen-Unternehmen zur Kriegsschiffgruppe 4 (Kristiansand-Süd) gehörend, anschließend wieder in der südlichen Nordsee und im englischen Kanal eingesetzt, von Mai 1941 an in finnischen Gewässern und ab November wieder südliche Nordsee und englischen Kanal bis Kriegsende. 8. Schnellbootsflottille (aufgestellt 01.11.1941 in Kiel, aufgelöst 10.07.1942) - Einsatz in den norwegischen Gewässern im Raum Kolabucht/Murmansk eingesetzt. Liegehafen Kirkenes. Neu aufgestellt am 01.12.1942 Einsatz in norwegischen Gewässern eingesetzt, dann im englischen Kanal und in der südlichen Nordsee, ab Frühjahr 1945 in der Ostsee |
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| Schnellboot der
Typ-Klasse 140 in Dienst gestellt 17.03.1959, Stapellauf 20.12.1958
Fr. Lürssen Werft, Bremen-Vegesack Technische Daten: Verdrängung 190t, Länge 42,5m, Breite 7,1m, Tiefgang 2,2m, 4 Dieselmotoren MB Typ 518 B V 20,12000 PS, 4 Wellen, 4 Festpropeller, Marschgeschwindigkeit 36kn, Höchstgeschwindigkeit 43,5kn, Besatzung 39 Mann Bewaffnung: 4 Torpedorohre (DM 2 A 1), 2 x 40cm Bofors, 4 Wasserbombengestelle und 2 Minenbahnen (wahlweise gegen hintere T.-Rohre) Verbleib: 13.07.1973 Außerdienststellung, im Marinearsenal Kiel aufgelegt und am 03.06.1978 an die Eberhard-Werft in Arnis verkauft |
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| Das Schnellboot Fuchs gehörte nach seinem Stapellauf im Jahre 1958 zum 3. Schnellbootgeschwader in Flensburg. Die Nachkriegsentwicklung der klass. S-Boote der Bundesmarine hat an die Entwicklung des ruhmreichen Kriegsbootes S38 angeschlossen. Die Flak-Bewaffnung wurde durch gesteuerte 40 mm Bofors Kanonen und die Torpedowaffe durch drahtgelenkte Torpedos „Seal“ modernisiert mit dazugehöriger Feuerleittechnik ergänzt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Schnellboot der
Typ-Klasse 148 in Dienst gestellt 17.10.1973, Stapellauf 21.05.1973
Fr. Lürssen Werft, Bremen-Vegesack. Der Bootskörper wurde in Cherbourg
gebaut, als Decksladung eines Schwergutfrachters nach Nordenham gebracht
und gelangte anschließend im Schlepp nach Vegesack zur Lürssen Werft. Dort
erfolgte der Weiterbau - bis auf die Waffen. Datum der des Stapellaufs ist
der Tag, an dem das Boot bei Lürssen zu Wasser gelassen wurde. Danach
Rückverlegung nach Lorient, wo die offizielle Indienststellung stattfand.
Der Fuchs wurde als drittes Boot dieser Baureihe einer Asbestsanierung
unterzogen (Apr 90 - Feb 91). In der anschließenden Liegezeit im
Marinearsenal Kiel (Feb - Sep 1991) wurde er mit dem EloKa-System "Octopus" nachgerüstet.
Technische Daten und Bewaffnung:
Verbleib: 16.12.2002 Außerdienstellung im Marinearsenal Kiel - Übergabe an die ägyptische Marine (Überführung nach Ägypten im März/April 2003 - Bild aus Ägypten Mai 2005)
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