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Tender der Elbe-Klasse 404
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Stapellauf |
11.03.1993 | |
| Indienststellung | 22.09.1993 | |
| Bauwerft | Flensburger Schiffbau-Gesellschaft | |
| Schiffstyp | Tender der Typ-Klasse 404 | |
| NATO-Nr. | A 513 | |
| Schwesterschiffe | EIbe, Main, & Donau | |
| Technische Daten: | ||
| Länge über alles: | 100,7 m | |
| Länge in der Wasserlinie: | 88,8 m | |
| Breite: | 15,4 m | |
| Tiefgang: | 3,72 m | |
| Einsatzverdrängung: | 3170ts (mit 13 SUG-Containern) Containerbeladung, maximal 24 Stück 20-Fuß-ISO-Container; teilweise in Doppellage | |
| Unterbringung: | Einzel-, Doppel- und Viererkammern | |
| Besatzung: | 40 Mann | |
| Systemunterstützungsgruppe: | 38 Mann | |
| Geschwaderstab: | 12 Mann | |
| Notunterbringungskapazität | 11 Kojen | |
| Antrieb/Maschinen: | 1 Dieselmotor (Typ Deutz-MWM SBV 12M 628) mit Wende-Untersetzungsgetriebe, 1 Welle mit fünfflügeligem Festpropeller (2.450 kW) | |
| Geschwindigkeit: | Dauerhöchstgeschwindigkeit 14,5 kn | |
| Fahrstrecke: | 2.000 sm bei 12 kn | |
| Seeausdauer: | 14 Tage | |
| Bewaffnung: | keine | |
| E-Anlage: | Bordnetz 440 V, 60 Hz, 4 E-Aggregate von je 480 kW und ein Notaggregat von 140 kW (Eigenbedarf und Abgabe an maximal 8 längsseits liegende Boote | |
| Versorgungsleistung: | 450 t Dieselkraftstoff, 10 m3 Schmierstoffe, 150 t Trinkwasser, 27 t Proviant, 152 t Munition, 1200kw Abgabe von Elektro-Energie | |
| Entsorgungsleistung: | 5 t Müll, 180 m³ Fäkalien, 74 m³ Bilgenwasser, 32 m³ Alt-/Schmutzöl, 10 m³ Frischkühlwasser | |
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Bereits 1987 wurden im Führungsstab der Marine militärische Forderungen für Ersatzbauten der Typ-Klasse 401 erarbeitet, die nach rund 30jähriger Dienstzeit in der Flotte den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wurden. Hinzu kamen die inzwischen rapide gestiegenen Instandhaltungskosten für diese alten Schiffe, die deren Ablösung dringend erforderlich machten. So belaufen sich die Betriebskosten für einen Tender auf nahezu 14 Millionen DM pro Jahr. Außerdem weist ein Vergleich der Besatzungsstärken - die Klasse 401 hat mehr als die dreifache Besatzungsstärke wie die Klasse 404 - schon auf die Notwendigkeit von Rationalisierungen in der stark zu reduzierenden Flotte hin. Aus Kostengründen wurde auf eine Bewaffnung von vornherein verzichtet. Der vorgegebene Finanzierungsrahmen ließ dies einfach nicht zu. Letztendlich wurde ein Typ konzipiert, der mehr einem Handels- als einem Kriegsschiff gleicht und wohl auch nur in Friedenszeiten so gebaut wird. Zuvor hatte man Überlegungen angestellt, inwieweit Einheiten der ehemaligen Volksmarine für eine derartige Verwendung in Betracht kommen könnten. Doch die beiden in Frage kommenden Schiffstypen, zum einen die Darss-Versorger und zum anderen die Ohre-Wohnschiffe, waren nicht geeignet, die Tenderfunktion allein auszufüllen. Selbst durch umfangreiche Umbauten mit veranschlagten Kosten in Höhe von 30-35 Millionen DM (15,34 - 17,89 Mill. EUR) pro Schiff wären diese Forderungen nicht zu erfüllen gewesen, die an einen Neubau der Klasse 404 gestellt werden mußten, obwohl die Marine schon erhebliche Leistungsverzichte hingenommen hatte. Hinzu kam, daß die Restindiensthaltungszeit von Umbauten mit ca. 15 Jahren um die Hälfte niedriger anzusehen war als die zu erwartende Dienstzeit der Neubauten. Ein ähnliches Bild ergab sich beim Vergleich der berechneten Betriebskosten mit 42 Millionen (21,47 Mill. EUR) gegenüber 18 Millionen DM (9,20 Mill. EUR). Aufgrund aller zugrunde liegenden Überlegungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurde dem Neubau als einzig vertretbarer Lösung der Vorzug gegeben.
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